Neu! Keine Angst vor der MPU 2009! Mit dem 9-Kästchen-Test    Neu! Keine Angst vor der MPU 2009! Mit dem 9-Kästchen-Test

Home

 

Nachrichten

 

MPU-Fahrplan

 

Psychologen

 

Gutachten

 

MPU 2009

 

E-Mail

 

Impressum

 

Links

 

Zehn häufige Fragen der Psychologen und die richtigen Antworten


Wann sind Sie zum ersten Mal negativ im Straßenverkehr aufgefallen?

Hier sollten die Daten präsent sein, als Zeichen dafür, dass ich mich mit der Problematik auseinandergesetzt habe, meine Charakterschwächen deutlich erkannt habe, und eine persönliche Vermeidungsstrategie entwickelt habe.
 

Seit wann sind Sie im Besitz eines Führerscheines?  

Auf diese Frage sollte jeder vorbereitet sein. Hier wird nicht nur nach der Verkehrserfahrung gefragt, sondern am Antwortverhalten wird erkennbar, wie sehr Sie sich mit der jetzt abzuhandelnden Problematik befasst haben. Also bitte nicht zu lange überlegen!

 

Keine Angst vor der MPU 2009

Unser Programm informiert Sie über alle wichtigen Schritte bis zur MPU. Es hilft es bei den Fragebögen, bei den Tests und bei der Vorbereitung auf die Fragen der Psychologen.

Beispiel: Der Linienfolgetest

Bei dem Linienfolgetest findet sich über einer der 9 Linien ein umgekehrtes T. Man muss angeben, bei welcher Ziffer diese Linie endet.

Wie viele km haben Sie insgesamt aktiv am Straßenverkehr teilgenommen?

Auch hier wird nicht nur nach der Verkehrserfahrung gefragt, sondern am Antwortverhalten wird abgelesen, wie sehr Sie in die Problematik eingestiegen sind. Warum sonst wird im (negativen) Gutachten festgehalten: „Nachvollziehbare Angaben zur Fahrleistung waren ihm nicht möglich". 

Übrigens: Ob Ihre Antwort richtig ist, kann niemand kontrollieren.
 

Wie viele km haben Sie den letzten 12 Monaten vor dem Führerscheinentzug etwa zurückgelegt? 

Hier gilt das zuvor Gesagte.  

Achtung: Wer hier argumentiert, weil ich soviel fahre, ist die Chance, erwischt zu werden, auch viel größer als bei einem Sonntagsfahrer, hat wohl schon verloren. Es gilt der Grundsatz, wer viel fährt, gefährdet seine Mitmenschen auch mehr als der Sonntagsfahrer.
 

Sind Sie verheiratet und haben Sie Kinder?

Ein stabiler Familienstand wird immer positiv bewertet.  

Anstatt einer Familie kann es auch die Freundin sein, wichtig ist eine feste Bindung - auch nach der Scheidung. Sie sollen keine Märchen erzählen, aber Sie können Ihre Geschichte so darstellen, dass ein Außenstehender Fortschritte in Richtung suchtfreies Leben erkennt: Meine Familie unterstützt mich, es gibt in unserem Haushalt keinen Alkohol mehr.
 

Was glauben Sie, warum hat die Behörde Bedenken an Ihrer Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen? 

Bitte sagen Sie nicht: „Weil ich einen Riesenfehler gemacht habe und unter Alkohol gefahren bin." Ihnen glaubt keiner, dass das ein einmaliger Fehler war, dass Sie nur einmal mit 1,6 Promille gefahren sind.  

Sagen Sie die brutale Wahrheit: Weil ich ein Problem habe, weil ich alkoholsüchtig bin!
 

Haben Sie im Laufe der Zeit Ihre Alkoholmenge gesteigert, um die gleiche Wirkung zu erzielen? 

Natürlich, alles andere wäre unschlüssig.

 
Sind aufgrund des Alkoholkonsums Filmrisse aufgetreten, d.h. ist es nach übermäßigem Alkoholkonsum dazu gekommen, dass Ihnen Teile des Abends, an dem Sie übermäßig getrunken haben, in der Erinnerung fehlen? 

Filmrisse sind gefährlich. Wenn sie bejaht werden, muss von einem Alkoholexzess ausgegangen werden. Dann hilft nur noch absolute Abstinenz!

 

Ab welcher Trinkmenge nehmen Sie heute eine Alkoholwirkung wahr? 

Die beste Antwort lautet:

Seit Mai vorigen Jahres habe ich nichts mehr getrunken (genaues Datum angeben, das unterstreicht die Bedeutung, die Sie dem Vorgang beimessen). 

Was Sie sagen, sollte auch stimmen, denn man erkennt die Wahrheit an den Blutbildwerten.

 

Ist Ihnen der Verzicht auf Alkohol leicht gefallen? 

Wer das uneingeschränkt bejaht, der lügt! 

Besser: "Am Anfang nicht, denn es war mit Entzugserscheinungen wie Hitzewallung, Zittern und Schlafstörungen verbunden.  

Insgesamt ist der Entzugsprozess eine starke psychische und auch soziale Herausforderung. Ein gutes Beispiel: 

„Die ersten 8 Tage habe ich schlecht geschlafen, weil ich ja praktisch abends das Bier zum Einschlafen getrunken habe." Es sei schwierig gewesen, auf den Alkohol zu verzichten. „Ich musste schon öfters dran denken". Er habe dann auch die Kontakte zu den ehemaligen Saufkumpanen abgebrochen. Das habe sich auch teilweise selber erledigt, weil einige nicht akzeptiert hätten, dass er nichts mehr trinke. Auch habe er festgestellt, dass es bei denen nur um den Alkoholkonsum ging.

 

(Die Fragen und Antworten wurden der CD: "Keine Angst vor der MPU 2009" entnommen.)